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Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - Druckversion

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Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - Marie2002 - 09.11.2020

Wie seht Ihr die Pandemie? Ich bin während der Pandemie öfters im Neoprenanzug unterwegs gewesen,  ohne auf dem Weg zum Wasser gewesen zu sein. Aber durch Covid19 gab es kaum die Möglichkeit Klamotten mit anderen Mädels zu tauschen. 

Dieses Jahr war es einfach nicht möglich einem Mädel zu sagen das ich ihre Sneaker gerne zerschneiden würde. 

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - schuhlover - 09.11.2020

Ich habe zwar diesen Sommer nichts abstauben können, das lag aber nicht (nur) an der Pandemie. Wegen Corona fand leider nicht das Festival statt, auf dem ich jedes Jahr bin, ansonsten habe ich fetischtechnisch keine Einbußen erlebt. Mal sehen wie das im Herbst und Winter noch wird...


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - Marie2002 - 09.11.2020

Eigentlich wollte ich dieses Jahr auch auf Festivals, zwar nicht als Besucher, aber zum Arbeiten. Ich habe gehört das man dort oft Turnschuhe und Gummistiefel findet, und zwar von kaputt bis nagelneu. Nicht nur billiges Zeug, sondern auch Markenware.

Ein paar Paare Gummistiefel würden noch in meinem Kleiderschrank Platz finden.


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - schuhlover - 09.11.2020

(09.11.2020,13:20)Marie2002 schrieb: Ich habe gehört das man dort oft Turnschuhe und Gummistiefel findet, und zwar von kaputt bis nagelneu. Nicht nur billiges Zeug, sondern auch Markenware. 
Es kommt auf das Festival an. Auf dem Novarock findest Du auf jeden Fall Schuhe - von Stoffschuhen bis hin zu Chucks und teilweise wirklich neuwertig. Auf dem Chiemsee Summer (gibt es mittlerweile nicht mehr) hast Du auch immer was gefunden, auch neue, saubere Schuhe, die am Wegrand oder Mitten auf dem Parkplatz zurückgelassen werden. Auf dem Graspop-Festival, auf dem ich immer bin, habe ich bislang nur durch extrem viel Glück 2 Paar Turnschuhe gefunden (siehe Sammelabteilung), ansonsten sind die Belgier seht umweltbewusst und lassen kaum etwas zurück, obwohl es dort keinen Müllpfand gibt, wie auf anderen Festivals.


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - Marie2002 - 10.11.2020

Es ist nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch eine Frage von Faulheit, Budget und des Ziels eines Festivalsbesuchs. Der zurückgelassene Müll wurde teilweise für dieses Wochenende gekauft, wäre aber auch für ein weiteres Festival nutzbar. Warum werden die Chucks oder Gummistiefel zurückgelassen? Gerade Gummistiefel lassen sich prima reinigen, also wird der Grund Faulheit sein. Manche haben am Ende des Festivals noch soviel Alkohol intus das sie ihre Sachen nicht mehr zusammenpacken können, oder sie finden ihre Sachen nicht mehr.

Beim MPS findet man auch relativ wenig, da gibt es einmal den Grund das viele Dinge wieder mitgenommen werden, und zum anderen wissen die Besucher das der Veranstalter die Reinigung teuer bezahlen muss (hier steht der Kommerz nicht im Vordergrund).

Ich sage gerne fremden Mädels das ich gerne ihre Klamotten abschneiden würde oder das sie wunderschön brennen würden, insbesondere wenn sie meine abgeschnittenen Chucks bewundern. Dieses Jahr war es ein kompletter Flop, letztes Jahr durfte ich 11 Shirts (davon 7 Hoodies) und 7 Turnschuhe, sowie eine Windjacke abschneiden. Verbrennen durfte ich 2 Paar Turnschuhe.


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - Armin - 10.11.2020

Hm, auf dem Southside bleibt in der Hinsicht nicht wirklich was übrig, also Kleidung oder Schuhe eher ein Reinfall, höchstens mal ein einzelner Gummistiefel.
Mädels ihre Hoodies und Jacken abschneiden klingt für mich nur wie ein Traum, wär ich sofort dabei. Am liebsten auch Jacken nicht nur aus "normalem" Stoff. Wobei es sich bei brennenden und abgeschnittenen Turnschuhen vermutlich meistens um Chucks oder No-Names handeln wird schätze ich


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - schuhlover - 10.11.2020

(10.11.2020,09:30)Marie2002 schrieb: also wird der Grund Faulheit sein.
Natürlich reine Faulheit, weil sie nach einem anstrengenden Festival-Wochenende nicht mehr so viel zurücktragen möchten. Gerade beim Chiemsee Summers wurden nagelneue Zelte im 3stelligen Preisbereich zurückgelassen. Beim Novarock habe ich ein verwaistes Zelt gesehen, in dem nichts außer schwarze Stoffschuhe waren. Jedes Festival hat seinen eigenen Charakter, aber ich gehe ja nicht auf Festivals um Schuhe abzustauben (300 Euro Tickets und Verpflegung + ca. 100 Euro Sprit) stünden einfach nicht im Verhältnis...


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - gymshoelover - 13.11.2020

Für Festivals bin ich inzwischen wohl zu alt, obwohl mich die Nature One echt mal interessieren würde. Winking-face 

Mich trifft die Corona-Sch*** anders: Weil sich immer wieder Grüppchen an meinem Brennplatz trafen zum Feuerchen machen und saufen, trotz Versammlungsverbot, kommt regelmäßig die Polizei vorbei. Chucks und Gummistiefel verbrennen ist offiziell illegal ("Illegale Müllentsorgung"), da möchte man dann die Polizei nicht wirklich als Zuschauer dabei haben... rolling-eyes


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - schuhlover - 13.11.2020

Polizei ist bei mir kein Problem, ich kann mich irgendwie nicht richtig aufraffen etwas zu Verbrennen Crying Face Ich verbrenn normalerweise immer Sonntags Morgens, weil da keine Waldarbeiter um die Wege sind und auch noch nicht Spaziergänger mit Hunde, die evtl. den Rauch entdecken bzw. riechen können. Außerdem werde ich immer paranoider und ängstlicher...


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - ChucksFan - 15.11.2020

(09.11.2020,22:53)schuhlover schrieb: Es kommt auf das Festival an. Auf dem Novarock findest Du auf jeden Fall Schuhe - von Stoffschuhen bis hin zu Chucks und teilweise wirklich neuwertig. Auf dem Chiemsee Summer (gibt es mittlerweile nicht mehr) hast Du auch immer was gefunden, auch neue, saubere Schuhe, die am Wegrand oder Mitten auf dem Parkplatz zurückgelassen werden. Auf dem Graspop-Festival, auf dem ich immer bin, habe ich bislang nur durch extrem viel Glück 2 Paar Turnschuhe gefunden (siehe Sammelabteilung), ansonsten sind die Belgier seht umweltbewusst und lassen kaum etwas zurück, obwohl es dort keinen Müllpfand gibt, wie auf anderen Festivals.
Festivals sind in dieser Hinsicht wirklich dankbar! Das Problem, zumindest bei mir ist, dass man immer in der Gruppe dort ist. Also quasi nie allein unterwegs. Schon gar nicht wäre es möglich irgendwelche Schuhe aufzusammeln und ins Auto zu packen, ohne dass es die Kumpels mitbekämen und "unschöne" Fragen stellen.

Ich kann mich gut an folgende Situation erinnern: Wir hatten auf einem Festival ein Pärchen kennen gelernt - unsere Zelt-Nachbarn - und waren fast die ganze Zeit über mit den beiden zusammen auf dem Gelände unterwegs. Das kam mir sehr entgegen, denn die Dame trug sehr geile und ziemlich fertige Chucks. Ich denke sie waren mal ursprünglich rot gewesen. Jetzt waren sie komplett eingestaubt und auch schon total runter gelaufen. Die typischen "Festival Schuhe" eben. Jedenfalls, am letzten morgen (Tag der Heimreise) haben wir uns noch von den beiden auf dem Parkplatz verabschiedet und sie sind dann ins Auto gestiegen - zu unserem Auto war es noch Stück weiter. Da sehe ich, wie sie direkt vor der Abfahrt, beim Einsteigen, noch schnell die Chucks auszieht und einfach an Ort und Stelle neben dem Auto stehen lässt. Dann sind sie sofort los gefahren. Anscheinend wollte sie mit den "Schmutz-Schuhen" nicht ins Auto steigen bzw. sie auch nicht mehr mit nach Hause nehmen. Mir wäre fast das Herz stehen geblieben, so eine Situation hautnah mitzuerleben. Leider, mit dem ganzen Gepäck in der Hand und in der Gruppe, hatte ich natürlich keine Chance die Chucks mitzunehmen oder zumindest sie mir genauer vorzunehmen.


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - Marie2002 - 17.11.2020

Meine Mutter hat mir ein "Erlebnis" vom Festival erzählt. Nach dem Festival strömten die Massen von Besuchern zum Ausgang und den Parkplätzen. Vor meiner Mutter liefen 3 Mädels in "süßen" Chucks. Ein Mädel blieb stehen zog ihre blauen Low-Chucks aus und schlüpfte barfuß in ein Paar Hunter Gummistiefel die am Wegrand standen an, die Chucks lies sie an der Stelle stehen. Meine Mutter hatte die Hunter auch schon erblickt gehabt und schnappte sich im Vorbeigehen die Chucks, es waren welche in Gr. 36. Das Mädel mit den Hunter versuchte die beiden anderen Mädels wieder einzuholen. Meine Mutter folgte ihr, da es nur diesen Weg zum Parkplatz gab. Als meine Mama dann mit dem Auto zur Ausfahrt fuhr sah sie, selbst im Stau stehend, wie die 3 Mädels ihren alten Ford Ka erreichten,

Die 3 Mädels stritten sich, beziehungsweise die Fahrerin wollte nicht das das Mädel mit den Gummistiefeln einsteigt, obwohl die Stiefel im Gegensatz zu den Chucks der anderen sehr sauber waren. Also zog das Mädel ihre Hunter wieder aus und lies sie neben dem Auto stehen. Jetzt überlegte meine Mutter wie sie die Hunter ergattern könnte. Nun sah meine Mama zu wie die Fahrtein die Hunter mehrmals überfuhr, danach fuhren weitere Autos auf dem Weg zur Ausfahrt darüber, dann sah sie das ein Gummistiefel einen Riss hatte, so brachte sie nur die Chucks mit nach Hause die ich ziemlich lange und gerne angezogen habe. Leider kannte ich die Vorbesitzerin nicht, ich hatte nur die Aussage das sie schlank und hübsch war, blonde lange Haare hatte und vermutlich 15 Jahre alt war.


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - schuhlover - 17.11.2020

Allein bei der Beschreibung ist hier alles unter Wasser...


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - Marie2002 - 18.11.2020

Meine Mutter hat mir eine Woche später mir blaue Hunter-Gummistiefel gekauft, zwar sind neue Hunter wunderbar, aber ich hätte gerne die Stiefel gehabt die dieses Mädel getragen hatte, obwohl es nur 10 Minuten war.

Die Chucks habe ich sehr gerne getragen, auch mal 2 Tage ohne Unterbrechung. Als ich die entsorgen musste war es eine schwere Tat, ich habe die zwar an der Sohle stark abgenutzt, aber sonst waren sie top gepflegt.


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - Marie2002 - 05.01.2021

Corona - Mein Rückblick auf das Jahr 2020

Zu 85% war das letzte Jahr eine Katastrophe, zuerst die berufliche Sicht. Corona macht zwar die Arbeit auf dem medizinischen Bereich sicherer, aber natürlich stiegt dadurch auch das Risiko zu erkranken (ich habe auch die 14 Tage Quarantäne durchgemacht, was dank der fehlenden Symptome und meiner Mitgefangenen auch lustig war, jedenfalls haben einige Klamotten die Zeit nicht überlebt. Falls Ihr Interesse an der Geschichte habt, würde ich sie auch aufschreiben). Der berufliche Nachteil ist, das viele ehrenamtliche Kräfte in den Rettungsdienst reindrücken, zum einen vergrößert sich so der Personenkreis mit dem man engen Kontakt hat, zum anderen sind es öfters Menschen die meinen mehr zu wissen und zu können als hauptberufliche Mitarbeiter die jahrelange Erfahrung haben.

Da die Fitnessstudios zu sind zu, bis zu dem Lockdown im Dezember war es kein Problem Sport draußen zu machen, nun habe ich keine Zeit mehr in der Nacht mein Lauftraining machen, tagsüber arbeite ich meistens. Kitesurfen ging ein wenig, aber ohne die dazugehörige Party ist es nur ein halber Sport. Reiten konnte ich relativ problemlos, abgesehen von den Küsschen und anderen (zärtlichen) Kontakten zu den anderen Reiterinnen. Die Beschränkungen in den Freibädern mit den geschlossenen Umkleiden hatte sogar etwas Positives. Da ich mich ja dort nicht umziehen konnte musste ich im Neoprrenshorty zum Freibad mit dem Rad fahren. Mir fiel auf das es keine Reaktionen darauf kam, mit den Wochen wurde ich dann mutiger und zog schon morgens den Shorty an, um zuvor noch meine Einkäufe zu erledigen. Im Oktober wechselte ich dann zum Overall um im Neckar zu schwimmen.

Im Dezember habe ich dann mein Kleiderschrank großzügig ausgemistet, ich habe mich auf einige bauchfrei abgeschnittene Sweatshirts, einige Reithosen, einer Regen- und einer Winterjacke, sowie einem Neoprenoverall beschränkt. Die anderen Sportsachen flogen raus. Auch bei den Schuhen wurde reduziert, abgesehen von Gummistiefeln und knöchelhohe Chucks kam alles in Säcke. Die Sachen habe ich dann durch den Hächsler gelassen und danach in einen Altkleidercontainer gesteckt. Sich von den Tights zu trennen war einfach, auch bei den Turnschuhen war es leicht, aber meine Neoprenanzüge. Derzeit kann ich die Shotys nicht tragen, auch für die dünnen Overalls ist es zu kalt. Ich hatte beschlossen nach der Pandemie mir neue Neoprenteile zu kaufen. Auf Tights/Leggins möchte ich künftig weiterhin verzichten, da ich lieber Reithosen anziehe. Nur die Chucks zu schreddern habe ich nicht übers Herz gebracht, obwohl die jetzt zu luftig sind, aber ich kann mir nicht vorstellen wieder einen bestand von fast 30 Paaren anzuhäufen.

Vielleicht stelle ich später noch die Weihnachts- und Silvestergeschichte ein, so wie es dieses Jahr gelaufen ist.

Wie war Euer Jahr 2020?


RE: Corona - Fluch oder Segen für den Fetisch? - wellieleak - 07.01.2021

Mach Mal bin Neugierig 🙂