Verbrennen oder nicht?...

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Re: Verbrennen oder nicht?...

Beitrag von schuhlover » Samstag 20. Juli 2019, 23:31

Marie und Julia sollten sich diese Tina warm halten, vielleicht ergibt sich daraus bald eine nette Schuhe verbrennen-Clique :D
Ein Feuer in Ehren, kann keiner verwehren

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gymshoelover
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Re: Verbrennen oder nicht?...

Beitrag von gymshoelover » Dienstag 13. August 2019, 18:53

Hier geht's weiter. :lol:


Ein paar Wochen später - es war sehr heiß und trocken gewesen, so dass an Feuer nicht zu denken war, obwohl sich Julia, Andy, Marie und Thomas einige Male am See getroffen hatten zum Baden, auch Tina war einmal dabei und trug zu ihrem schwarzen Longshirt/Minikleid knall-pinke Converse Ballerina-Chucks (die Gleichen, die Julia auch hatte),

Bild

was Thomas fast den Atem verschlug (er kannte sie nur mit schwarzen oder weißen Turnschuhen) - kamen einige schwere Gewitter und es wurde empfindlich kühl und nass. Damit wuchs in Julia und Marie auch wieder das Verlangen nach einem kuscheligen Feuer, welches sowohl äußerlich wie innerlich erwärmen sollte. bei Marie war das relativ einfach, da sie ja mit Thomas zusammen war, und er einen gut gehenden Ofen hatte, der mit Wonne Chucks, Supergas, Vans und Ähnliches fraß. Bei Julia sah das ein wenig anders aus, ob Andy noch einen Ofen hatte, wusste sie (noch) nicht. :-

Bei Marie waren eher die inzwischen "fehlenden" Chucks / Stoffturnschuhe der limitierende Faktor. Durch ihre Wutverbrennung ziemlich aller ihrer entsprechenden Schuhe war der Vorrat auf fast Null geschrumpft, auch waren bei der Brennaktion all die Schuhe / Gummistiefel von Maries Eltern mit verbrannt worde, so dass auch da nichts mehr zu holen war. Zwar arbeitete ihre Mutter eifrig daran für Nachschub zu sorgen in Form von weißen Chucks, Vans und Dainties, sowie 2 Paar Hunters, die ebenfalls arg litten unter ihrer groben Behandlung, aber die waren noch nicht soweit, dass sie nun verbrannt werden sollten. Außerdem änderte sich die Einstellung ihrer Mutter zum Thema Feuer mal wieder, was sich in absolutem Turnschuh-Brennverbot für Marie äußerte. Marie war das allerdings ziemlich egal, sie ahnte, dass sich das auch wieder ändern würde; nur schaute sie jetzt hin und wieder in der Mülltonne nach - sicher ist sicher. Ihre Absatz-Schnallenstiefel waren die einzigen Schuhe, die sie zum Verbrennen innerlich frei gegeben hatte, sie sahen nach ein paar Passagen in der Stadt auf groben Kopfsteinpflaster recht ramponiert aus, auch wenn - oh Wunder - die Absätze noch dran waren. Thomas hatte nach den Brennorgien mit Julia und Marie auch nicht mehr viel zum Verheizen, allerdings hatte seine Schwester bei ihrem letzten Besuch ein Paar rote Chucks und zwei Paar Vans dagelassen mit den Worten: "Kannst sie ja bei Gelegenheit in den Ofen schmeißen, ich hab Neue..." Sie waren solide getragen und wirklich nicht mehr in Topzustand. Irgendwie schaffte seine Schwester es bei ihren Turnschuhen jedes Mal, dass sich die großen Zehen durch Stoff und Gummikappe bohrten, offenbar kam das von den Absatzpumps und Sandaletten, die sie neben den Vans und Chucks viel trug. Jedenfalls standen ihre Zehennägel vorne hoch. Nur bei ihren alten Sportus und Cebo Turnschuhen war das nicht passiert, weil da die Kappen einfach zu dick waren. Verbrannt sind sie trotzdem worden und wurden durch Chucks und Vans ersetzt.

Während dieser Schlechtwetterperiode kam bei Julia eine WhatsApp von Andy. Ob sie Lust hätte sich mit ihm zu treffen, er hätte was für sie. Er hätte nur keine große Lust bei dem Mistwetter durch die Stadt zu zuckeln, ob sie sich vorstellen könnte zu ihm zu kommen. Julia überlegte eine Weile, bevor sie antwortete: "Gerne. Wo wohnst Du denn?" "Brechtstraße 5" "Uih, Nobelviertel!" Julia konnte sich die Bemerkung nicht verkneifen. "Ja gerne, wann soll ich kommen?" "Wenn Du willst, gleich." Julia checkte auf GoogleMaps, wo das wäre und antwortete: "Ok, ist ja gar nicht so weit weg von mir." "Fein, bis gleich! Freue mich..." Dann schaute sie aus dem Fenster, sah das Schmuddelwetter und entschied sich für ihre schwarzen Hunter-Stiefelletten. In ihre große Handtasche packte sie ihre lachsrosa Ballerina-Chucks, quasi als Hausschuhe. Dann zog sie sich ihren Regenmantel an, ergriff Schirm und Handtasche und lief los...


Fortsetzung folgt... :)
Ich liebe Stoffturnschuhe!! ... und liebe es auch sie zu verbrennen!!!

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Re: Verbrennen oder nicht?...

Beitrag von schuhlover » Donnerstag 15. August 2019, 13:28

Ich bin gespannt, welche Überraschung Andy für Julia hat :D
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Re: Verbrennen oder nicht?...

Beitrag von gymshoelover » Dienstag 20. August 2019, 18:53

Hier geht's weiter... :) :)


In der Brechtstraße angekommen, fing Julia an nach der Hausnummer 5 zu schauen. Bei manchen Villen war die Nummer an den Gartentüren, bei anderen am Haus angebracht, aber von der Straße aus nicht gut erkennbar. Dann sah sie Nummer 48, darauf 46. Sie war also am falschen Ende der Straße, was sie aber nicht weiter störte, denn die Straße hatte wunderschöne Villen, großteils Jugendstil, aber auch Bauhaus und englischer Landhausstil waren vertreten, sogar 2 Neubauten gab es, recht großzügig offenbar, aber mit einer Mauer umgeben. Nur durch ein paar Musterlöcher in der Gartentür konnte man etwas von den Gebäuden sehen, während die meisten anderen Hecken oder Zäune unterschiedlicher Dichte und Höhe hatten. Nach einigen Minuten stand sie vor dem Tor des Hauses Nummer 5 und suchte die Klingel. Dann sah sie sie, ein runder Messingteller von ungefähr 10 cm Durchmesser mit einem Knopf in der Mitte, aber ohne Namensschildchen. Sie schaute nochmal, aber es gab sonst nichts, was nach Klingel aussah, also drückte sie auf den Knopf. Es dauerte eine Weile, dann kam aus einem kleinen Lautsprecher, den Julia zuerst garnicht gesehen hatte, eine Stimme, die fragte wer sie sei und was sie wolle. Julia stammelte erst ein wenig, nannte aber ihren Namen und fragte, ob Andy hier wohne. Dieses wurde bejaht, es summte, und die Tür öffnete sich. Durch einen recht großen und schönen Vorgarten ging ein Weg zum Haus. In der Tür stand eine gut aussehende Mittvierzigerin in elegantem Hosenanzug und grauen niedrigen Chucks, die sich als die Mutter von Andy vorstellte. "Du musst Julia sein", sagte sie freundlich. "Komm rein, Andy ist oben. ich rufe ihn grad." Die Diele entsprach der großzügigen Villa, die offenbar aus den frühen 20er Jahren stammte, soweit Julia sich das vorstellen konnte. Jugendstil war es nicht mehr, aber auch nicht Bauhaus oder "Neue Sachlichkeit" Dann kam Andy die Treppe runter und begrüßte Julia herzlich, wenn auch (noch) ohne Küsschen. Er geleitete sie in's Wohnzimmer, ein Saal von sicher 50 m², bei einer Deckenhöhe von gut 3,50 wirkte er noch größer, mit edlem Mobiliar, nicht nur antik, auch einige moderne Teile waren darunter, von denen aber Julia wusste, dass sie recht teuer gewesen sein müssten. Dazu hatte er an einem Ende einen großen Kamin, in dem ein ordentliches Holzfeuer brannte, mit 2 Sesseln und einem Sofa davor. Von da ging es in's Esszimmer, etwas kleiner, aber immer noch groß. Auf dem Tisch war für 3 Personen eine Kaffeetafel gedeckt mit Schwarzwälder Kirschtorte und Rosinenkuchen. Sie kam sich etwas verloren vor, selbst ihr Vater, der gut verdiente, hatte nur eine 3-Zimmer Wohnung in Hamburg, allerdings auch zum Teil mit guten (und teuren) Möbeln ausgestattet, die insgesamt so groß war wie diese zwei Räume ohne die Diele.

Nach Kaffee und Kuchen nahm Andy Julia mit nach oben in sein Zimmer. Auch dieses war nicht klein, die Decke war allerdings niedriger, vielleicht knapp 3 Meter. Julia sah sich interessiert um: In einer Ecke stand sein Bett, groß genug für 2, schräg vor dem Fenster sein Schreibtisch mit Apple-Notebook neuerer Generation, dann gab es noch einen Schrank, ein größeres Bücherregal eine Couch mit Tischchen und - einen Kamin, nicht so groß, wie der im Wohnzimmer, aber immerhin. Auf dem Fußboden lagen ein paar Turnschuhe - 3 Paar Chucks, 1 Paar Vans und 2 Paar Dunlop rum, davon ein Paar, dass Julia nicht kannte. Sie fragte Andy was das für welche wären. "Die?" antwortete Andy. "Die habe ich vor Jahren mal in Australien gekauft, nennen sich Volleys. Gehen aber langsam aus dem Leim. Irgendwann werden die wohl im Kamin landen wie die Anderen bisher. Julia wurde etwas rot und feucht zwischen den Beinen. Da erzählt Andy so ganz beiläufig, dass er seine Turnis regelmäßig in den Kamin wirft und verbrennt, so als wäre das das Normalste auf der Welt. Julia konnte das nicht richtig fassen, sie hatte sich immer auf solche Feuerchen richtig gefreut, so wie Marie auch. Letztlich war es für sie was Besonderes ihre Chucks etc. zu verbrennen, und er erzählt lässig, dass das für ihn Routine sei... :shock: :oops: Dann meinte Andy: "Schau, ich habe was für Dich." "Was ist es?" Andy kramte ein Päckchen raus und reichte es Julia. "Schau doch nach"; grinste er. "Ich denke es wird Dir gefallen."


Fortsetzung demnächst in "diesem Theater" :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Ich liebe Stoffturnschuhe!! ... und liebe es auch sie zu verbrennen!!!

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